Mammutbaum

Mammutbaum - Sequoiadendron giganteum

Syn. Sequoia gigantea - Wellingtonia gigantea (Riesenmammutbaum - Berg-Mammutbaum oder Wellingtonie)

Verbreitet in der Sierra Nevada, Kalifornien in Westlichem Nordamerika. Diese Baumriese wird zwar nicht so gross wie die Küstensequoie, etwa 30 bis 50 Meter, wächst jedoch viel gedrungener und kann einen Stammdurchmesser von 10 bis 12 Meter erreichen. Auch diese Nadelbäume werden bis zu 3500 Jahre alt. Die Rinde ist hellrotbraun, schwammig-rissig, in langen Streifen ablösend. Die Nadeln sind priemförmig, leicht stachelig und sehen ähnlich wie Zypressenlaub aus.


Bonsai-Jungpflanzen sind nicht immer leicht zu bekommen. Etwas besonderes, eine richtige Herausforderung.

 

Standort: Sonnig bis halbschattig, in Hochsommer leicht schattieren. Lieben einen tiefgründigen, feuchten, aber gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Unbedingt gegen kalten Winden schützen. Ab und zu überbrausen.

Gestaltung/Stilarten: Streng aufrechte Formen, Doppelstamm sowie Wälder eignen sich am Besten.

Giessen: Sie muss das ganze Jahr über gleichmässig feucht gehalten werden, diese Bäume vertragen keine Trockenheit. Im Sommer kann mit einem Wasserbad der Wasserhaushalt sicher gestellt werden. Im Winter etwas weniger giessen, aber nicht austrocknen lassen. Ab und zu überbrausen, Küstensequoien lieben eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Düngen: Nach dem ersten Austrieb in Mai düngen wir im Abstand von zwei Wochen bis Anfang September mit einem Bonsaiflüssigdünger. Japanische Düngebrocken, wie Bio-Gold Original (Im Shop erhältlich) sind auch sehr gut geeignet, den Baum in Schuss zu halten.

 

Schnitt: Der Mammutbaum wächst sehr schnell und muss laufend zurückgeschnitten werden. Wie bei den Koniferen kann auch mit den Fingern zurückgezupft werden.

Drahten: Eigentlich kann das ganze Jahr über gedrahtet werden. In der Ruheperiode, Herbst/Winter, ist es aber besser zu drahten, denn da sind die Zweige problemlos zu biegen, ohne dass viel Harz aus den eventuellen Bruchstellen läuft und die Pflanze in ihrem Wachstum gehindert wird. In der Regel wird nur mit Aluminiumdraht gedrahtet. Dieser lässt sich wieder leicht entfernen. Beginnen die Triebe auszuhärten, werden sie in der gewünschten Form gedrahtet. Nach etwa 6 Monaten muss der Draht entfernt werden. Der Mammutbaum neigt dazu seinen aufwärtsgerichteten Wuchs wieder aufzunehmen somit muss nach einiger Zeit wieder neu gedrahtet werden. Mit Spanndraht kann auch sehr gut geformt werden.

Umtopfen: Alle drei bis vier Jahre vor dem Austrieb. Auch im Spätherbst kann noch umgetopft werden. Wurzelschnitt; bis zu Eindrittel darf entfernt werden. Akadamaerde mit Eindrittel Kiryuerde vermischt gibt eine gute Pflanzerde.

Wachstumsstörungen: Keine Staunässe

Pflanzenschutz: Junge Trieben können von Botrytis befallen werden

Überwinterung: Dieser Mammutbaum ist als Bonsai nicht zuverlässig frosthart, ein Winterschutz ist empfehlenswert. Vor Wintersonne schützen.

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