Korallen-Ölweide - NEU

Korallen-Ölweide - Elaeagnus umbellata

Die Ölweide kommt in Europa, Asien, Nordamerika und sogar in Australien vor. Die meisten der etwa 45 Arten sind immergrüne- und sommergrüne Sträucher und kleine Bäume. Die meist frostharten, robusten und anspruchslosen Pflanzen gedeihen überall wo es warm und sonnig ist. Da sie den Rückschnitt sehr gut vertragen, eignen sie sich besonders gut für Bonsai.

Elaeagnus umbellata (Korallen-Oelweide) ist immergrün, hat glänzende, ovale Blätter, oberseits dunkelgrün und unterseits silbrig. 

 

Standort: Warme, geschützte, sonnige Standorte bevorzügen Ölweide. Die Immergrünen Arten können aber auch am Schatten stehen. Winterschutz ist bei diese Ölweide empfehlenswert.

Gestaltung/Stilarten: Für praktisch alle Grössen und Stilarten geeignet. Sowohl die frei aufrechte Form, der Doppelstamm, Mehrfachstämme, Halbkaskade, Kaskade und geneigte Formen sind möglich.

Giessen: Die Erde muss Sommer und Winter leicht feucht gehalten werden. Keine Staunässe. Im Winter etwas zurückhaltender giessen, aber nie ganz austrocknen lassen.

Düngen: Alle vierzehn Tage während der Wachstumsperiode. Biogold Vital Flüssigdünger wirkt besonders gut. (Im Shop erhältlich)

 

Schnitt: Im Winter kann der Hauptschnitt erfolgen. Ab Früh-Sommer werden die explosionsartig nachwachsenden neuen Triebe stark auf ein bis zwei Blätter eingekürzt. Teilweise werden die alten Blätter jetzt gelb und abgestossen.

Drahten: Kann gedrahtet werden, am besten im Frühjahr etwa ab mitte Juni. Im Winter sollte der Draht frühzeitig wieder entfernt werden. Siehe auch Kapitel: Drahten

Umtopfen: Umtopfen kann alle zwei Jahre mit einem Wurzelschnitt vorgenommen werden. Zwei Teilen Akadamaerde und ein Teil normale Bonsaieinheitserde wie die von Ricoter reicht vollkommen. (Im Shop erhältlich)

Wachstumsstörungen: Blattverbrennungen können bei grosser Hitze vorkommen. Standortwechsel oder leicht schattieren.
Lange Internodien und grosse Blätter werden durch zu reichlichen Stickstoffdünger meistens in Kombination mit zu häufigen Wassergaben verursacht. Vor allem im Frühjahr sollte so wenig wie möglich gegossen werden.

Pflanzenschutz: Welke oder Verticilliumkrankheit: plötzliches Verwelken der Blätter, anschliessend Absterben der Zweige, im Splintholz braune Verfärbungen des Gefässringes oder von Teilen des Gefässringes.
Schildläuse.

Siehe Kapitel: Pflanzenschutz

Überwinterung: Ölweiden brauchen als Bonsai einen Winterschutz. Sie können an geschützten Standorten so um die +6°C bis +10°C problemlos überwintert werden.

 

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