Roseneibisch

Roseneibisch - Hibiscus rosa-sinensis

Diese Gattung entstammt etwa 220 Arten. Sie umfasst sowohl immergrüne Sträucher als kleine Bäume. Sie kommt im tropischen Afrika als auch in den Sümpfen von Georgia und Florida, in Nord-Amerika und auf der Phillip-Insel im Südwestlichen Pazifik vor.

Die Blätter sind meist gezähnt oder gelappt, und die Blüten, die einzeln oder in endständigen Ähren erscheinen, haben einen Trichter aus fünf überlappenden Kronblättern und einem zentralen Säulchen verwachsener Staubblätter.

Der Roseneibisch, aus der Region des Indischen Ozeans zählt zu den prachtvollsten Hibsicus. Die Blüten erscheinen das ganze Jahr hindurch, diese halten meistens nur einen Tag. Dieser Eibisch wird in verschieden farbigen Blüten angeboten wie, rot, rosa, gelb, weiss, orangfarbig, einfach und gefüllt. Die Blüten öffnenen sich am Morgen und verwelken am Abend.

Dieser Roseneibisch eignet sich um als Bonsai gestaltet zu werden.

 

Standort: Voll sonnig. Im Winter sollten die Temperatur nicht unter 15°C absinken. (Im Zimmer überwintern)

Gestaltung/Stilarten: Aufrecht, Doppelstamm, Besenform.

Giessen: Reichlich wässern, wenn der Boden abgetrocknet ist. Staunässe sollte vermieden werden. Bei Trockenheit können die Blütenknospen und Blätter abfallen.

Düngen: Ab Austrieb mit Langzeit-Düngekegeln bis September düngen. Mit Flüssigdünger jede Woche bis in den Herbst. Im Winter alle 14 Tage. Bei Mangelerscheinungen mit Vegesan-Pflanzenkur nachhelfen.

Schnitt: Die Roseneibe wächst sehr sparrig und muss immer wieder durch den Schnitt korrigiert werden. In den ersten Jahren regelmässig schneiden damit eine gute Verzweigung entsteht. Später den Neuaustrieb regelmässig auf en bis zwei Blätter zurückschneiden. Wird allerdings auf Blüten Wert gelegt, sollte ab Juni nicht mehr geschnitten oder wenigstens ein Teil der Jungtrieben stehen gelassen werden.

Drahten: Ist bei dem Roseneibisch meistens notwendig; spätestens nach drei bis vier Monaten sollte der Draht wieder entfernt werden.

Umtopfen: Alle zwei bis drei Jahre. Die Jungpflanzen bekommen eine normale Bonsaierde, die älteren Bonsai allerdings brauchen mehr Akadamaerde um gut gedeihen zu können.

Pflanzenschutz: Mangelerscheinungen wie Eisenmangel (Eisenpräparate im Shop erhältlich)

 

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