Myrsine

Myrsine - Myrsine africana

Diese Art stammt aus Afrika, China und dem Himalaja.

Es gibt etwa fünf Arten von Myrsine, die alle immergrün sind und strauch- oder baumartig wachsen. Sie sind kaum frosthart und gedeihen an einem sonnigen oder halbschattigen Standort und sind nicht besonders anspruchsvoll.

Myrsine africana wächst sehr langsam, aufrecht und wird etwa 2.5 m hoch und ca. 80cm breit. Die aromatischen, 2 cm langen, glänzenden, dunkelgrünen Blätter haben einen feingesägten Blattrand. Die Blütezeit ist April-Mai. Später erscheinen blassblaue bis violettfarbige Beeren.

 

Standort: Im Sommer an einem sonnigen bis halbschattigen Standort im Freien. Im Winter etwas kühler aufstellen z.B. im Schlafzimmer an einem hellen Fensterplatz, die Temperatur sollte aber wenn möglich nicht unter 15°C abfallen. Wenn der Standort im Winter hell genug ist, kann die Myrsine auch bei über 20°C noch gut gedeihen.

Gestaltung/Stilarten: Freie Formen - Besenform.

Giessen: Wenn möglich kalkarmes Giesswasser nehmen. Vor allem im Sommer im Freien immer schön feucht halten. Ja keine Staunässe aber auch nie austrocknen lassen.

Düngen: Ausserhalb der Blütezeit alle zwei Wochen mit Bonsaiflüssigdünger (Im Shop erhältlich) auf nicht trockener Erde. Im Winter höchstens einmal im Monat wenn der Baum an einem kalten Standort steht. Bei Zimmertemperaturen alle zwei bis drei Wochen.

Schnitt: Nach der Blüte den Neuaustrieb auf 3 bis 4 Blattpaare wachsen lassen und dann auf ein bis zwei Blattpaare zurückschneiden. Wird allerdings auf Fruchtbildung Wert gelegt, sollte erst nach dem Fruchtfall geschnitten werden. Myrsinen verzweigen sich auch ohne Schnitt eigentlich sehr gut. Alle Triebe, die nicht benötigt werden, entfernen. In März-April kann nachgeschnitten werden. Alle drei bis vier Jahre wieder kräftig auslichten.

Drahten: Von Frühjahr bis Herbst kann gedrahtet werden (Durch den Schnitt kann die Myrsine eigentlich recht gut geformt werden und braucht es den Draht meistens gar nicht) Wenn gedrahtet werden muss, dann ist es von Vorteil zu warten bis sich die Triebe etwas verholzt haben. Den Draht nicht einwachsen lassen.

Umtopfen: Alle zwei bis drei Jahre mit einem Wurzelschnitt in Bonsaierde mit etwas Akadama- und Kiryuerde umtopfen. Ältere Bonsai können auch erst nach fünf Jahren umgepflanzt werden.

Pflanzenschutz: Schildläuse.

Überwinterung: Im Zimmer überwintern, bei kühleren Standorten vorsichtig giessen, das Erdsubstrat nur mässig feucht halten.

 

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Zimmerbonsai M-P