Eibe

Eibe - Taxus

Dieser dichte, langsam wachsende, immergrüne Baum aus Europa, Nord-Afrika und Westasien spielte viele Jahrhunderten lang im religiösen Leben vieler Völker eine wichtige Rolle. Die Blätter und Fruchtkerne sind sehr giftig. Im Mittelalter wurden aus seinem Holz Langbogen gemacht, und ein Sud aus seinen Blättern diente als Gift für die Speerspitzen. Der dunkle, aufrechte Stamm wird im Alter sehr dick, die Blätter sind nadelartig und dunkelgrün. Alte Eiben können bis zu 15 m hoch und hunderte Jahre alt werden.

Bekannte Sorten sind:

Gemeine Eibe - Taxus baccata
Pazifische Eibe - Taxus brevifolia
Japanische Eibe - Taxus cuspidata 

Die Eibe lässt sich leicht zu Bonsai gestalten. Jungpflanzen sind meistens im Shop erhältlich.

 

 

Standort: Die Eiben wachsen am liebsten an einem hellen Platz. Sie wachsen allerdings auch im vollen Schatten, werden dann aber nicht so kompakt.

Gestaltung/Stilarten: Die Gemeine Eibe eignet sich für alle Stilarten und Grössen. Sogar als Besenform ist sie brauchbar.

Giessen: Während der Sommermonate kann täglich gegossen werden. Auch mit Wasser übersprühen der Nadeln hat sie gerne. Trockenheit oder Staunässe wird von der Eibe nicht vertragen. Im Winter die Erde leicht feucht halten.

Düngen: Vom Frühling bis Mitte September alle zwei Wochen mit Bonsai-Flüssigdünger von Neudorff düngen. Eine Langzeitdünger mit Düngekegeln von Biogold Original hat sich auch sehr gut bewährt.

Schnitt: Eiben können bis in das alte Holz zurückgeschnitten werden. Sie treiben problemlos wieder aus. Die neuen Triebe können während des Wachstums laufend zurück gezupft werden. Dies bewirkt eine dichtere Verzweigung. Wenn Sie Wert auf Fruchtbildung legen, sollten Sie erst nach der Blütezeit zurückzupfen.

Drahten: Jederzeit möglich, allerdings wäre im Herbst die bessere und effektivere Zeit.

Umtopfen: Im Frühjahr kann umgetopft werden. Einen starken Wurzelschnitt verträgt die Eibe ohne Probleme. Umtopfrhythmus alle drei bis vier Jahre. Eine Erdmischung aus Bonsaierde und Akadamaerde 1:1 ist o.k. Auf gute Drainage sollte geachtet werden.

Pflanzenschutz: Eiben bekommen gelegentlich Schmier- oder Wollläuse und auch Schildläuse können manchmal den Taxus arg zusetzen. Spritzungen mit Promanal können Abhilfe schaffen. (Im Shop erhältlich)

Überwinterung: Die Eibe ist eigentlich vollkommen winterhart, braucht aber während der Winterruhe einen hellen Standort.

 

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