Kuchenbaum

Kuchenbaum - Cercidiphyllum japonicum

Diese aus China und Japan stammende Baumart ist bei uns auch unter den Namen Katsurabaum oder Judasbaumblatt bekannt. (Die Blätter duften kurz vor dem Laubfall nach Lebkuchen) Der Kuchenbaum ist mit den Magnoliengewächsen verwandt. Er hat einen kegelförmigen, oft mehrstämmigen Wuchs und breitrunde, im Austrieb bronzerote, später blaugrüne Blätter. Im Herbst verfärben diese sich in sehr bunten Gelb-, Rosa-, Orange- und Rottöne.

Die Blüten erscheinen kurz vor Blattaustrieb, sind stumpfrot gefärbt, eher unscheinbar. In den Westen werden diese Pflanzen etwa 12 Meter hoch. In Japan und China können diese allerdings bis zu 40 m hoch wachsen mit einem Stammumfang von 4,5 m.

 

Jungpflanzen sind im Shop erhältlich

 

Standort: Er bevorzugt humosen, feuchten, aber durchlässigen Boden in sonniger oder halbschattiger Lage.

Gestaltung/Stilarten: Alle Stilarten, frei aufrecht ist sehr schön, aber auch Doppelstamm und Mehrfachstamm ergeben faszinierende Bonsais. Wegen der Blattgrösse eignen sie sich für kleinere bis sehr grosse Bonsais.

Giessen: Täglich während der Wachstumsperiode giessen. Achtung im Sommer nicht über die Blätter giessen, da bei heisser Sonne die Blätter leicht verbrennen können. Im Winter etwas sparsamer giessen, die Erde sollte aber nie austrocknen.

Düngen: Von April bis Ende September alle 14 Tage auf nicht trockene Erde mit Bonsaiflüssigdünger düngen. Düngekegeln von Hauert sind auch sehr gut geeignet. (Im Shop erhältlich)

Schnitt: Kann regelmässig auf zwei Blätter zurückgeschnitten werden wenn sich etwa 4 bis 5 neue Blätter gebildet haben. Treibt willig aus. Ist recht anspruchslos.

Drahten: Kann ohne weiteres gedrahtet werden. Den Draht nicht einwachsen lassen.

Umtopfen: Alle zwei bis drei Jahre mit einem Wurzelschnitt. Der beste Termin ist kurz vor dem Austrieb. Nehmen Sie eine Erdmischung aus Akadamaerde und Bonsaierde-BP, etwa 2:1. Mit Mineralsubstrat (Im Shop erhältlich) eine Drainageschicht einbauen.

Pflanzenschutz: Keine Schädlinge und fast keine Pilzkrankheiten bekannt. Trockenheit und austrockende Winde können die Blätter aber leicht beschädigen.

Überwinterung: Im Winter, bei Minustemperaturen den Wurzelballen gegen Durchfrieren und die oberirdischen Teile vor kalten Winden schützen. Eingraben, ohne Schale, sollte eigentlich genügen. Aufpassen für Spätfrost.

 

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